Labordiagnostik

In unserer Naturheilpraxis stellen Laboruntersuchungen einen wichtigen Eckpfeiler der Diagnostik dar. Die Tests ermöglichen eine umfangreiche Analyse der gesundheitlichen Situation und geben Anhaltspunkte für eine fundierte Diagnostik. Je nachdem welche Problematik genauer beleuchtet werden muss nutzen wir folgende Untersuchungsmethoden:

Blutuntersuchung

Die Blutuntersuchung dient dazu die sich in der Blutbahn befindenden zellulären Bestandteile zu analysieren. Dieses Untersuchungsverfahren zeigt den Zustand des Organsystems, Immunsystems, Hormonsystems und der Stoffwechsellage. Außerdem können Defizite im Vitamin- und Mineralstoffhaushalt aufgedeckt werden. Antikörperuntersuchungen und Allergietests erlauben darüber hinaus Rückschlüsse auf  Nahrungsmittelallergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Übersicht der Leistungen:

  • Routine-Profil
  • Leber-, Nieren-, Bauchspeicheldrüsen-, Herz-Kreislauf-Check
  • Oxidativer Stress und Säure-Basen-Haushalt
  • Stoffwechseluntersuchung
  • Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren)
  • Hormonhaushalt
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten, -allergien
  • Erregerantikörper (Viren, Bakterien)

Stuhluntersuchung

Die Untersuchung des Stuhls dient in erster Linie dazu Belastungen und Erkrankungen der Verdauungsorgane festzustellen. Dies können Beschwerden des Darms oder der Bauspeicheldrüse sein oder Fehlbesiedlungen des Darms sowie Pilzbefall der Darmschleimhaut. Diese haben auf die Gesundheit sowie das Wohlbefinden einen erheblichen Einfluss und stellen ein wichtiges Untersuchungskriterium in der ganzheitlichen Diagnostik dar.

 

Infusionen

Die Infusionstherapie ist eine aufbauende Therapie mit verschiedenen Präparaten, die die eigenen Heilkräfte des Organismus unterstützen. Sie ist ein wichtiger Baustein in unserem ganzheitlichen Therapiekonzept.

Aufbauinfusionen

Bei starken Schwächezuständen und chronischen Erkrankungen ist es besonders wichtig, dem Körper die Vitalität zurückzugeben die er benötigt.

Wer an körperlicher Schwäche, Vitalitätsverlust, Müdigkeit, Abwehrschwäche leidet oder Burnout-Symptome zeigt, weist häufig auch Vitamin- oder Mineralstoffmängel auf.

Fehlende Regeneration und Überbelastung durch Stress oder Extremsport, der normale Alterungsprozess oder auch eine mangelnde Verwertung des Körpers von Antioxidantien schwächen die Energieproduktion des Organismus. Dadurch entsteht ein erhöhter Bedarf an Mikronährstoffen.

Entgiftungs- und Entsäuerungsinfusionen

Der menschliche Körper wird im Laufe seines Lebens mit diversen Giftstoffen konfrontiert, die unterschiedliche Symptome hervorrufen können. Bei chronischen Krankheitsverläufen kommt es zur Ansammlung von toxischen Belastungen. Je stärker der Körper Toxinen wie Umweltgiften, Medikamenten, Nikotin und anderen Genussmitteln ausgesetzt wurde, umso anfälliger wird der Mensch und es können verschiedene Krankheitssymptome ausgelöst werden.

Wichtiger Bestandteil ist daher eine gezielte Ausleitungs- und Entgiftungstherapie. Dabei werden die Entgiftungsorgane Nieren, Leber, Darm und Lymphe gestärkt und mit rechtsdrehender Milchsäure die Grundregulation des Körpers verbessert. Darunter versteht man die Fähigkeit des Organismus, innere und äußere Reize zu beantworten und Störeinflüsse auszugleichen.

Anwendung

Wir arbeiten mit Vitaminen, Mineralstoffen und homöopathischen Komplexmitteln, die als Infusion direkt in den Blutkreislauf gelangen. Dieser direkte Weg in den Blutkreislauf bewirkt eine  sofortige Verfügbarkeit durch unsere Zellen. Stress und Darmstörungen, unter denen immer mehr Menschen leiden, verschlechtern die Aufnahmefähigkeit durch den Darm stark. Die Infusionstherapie kann auf ihrem direkten Weg daher schneller Fortschritte erzielen und dazu beitragen, dass die körpereigenen Heilkräfte wieder geweckt werden.

Die Anzahl der Infusionen richtet sich nach den zugrunde liegenden Beschwerden, üblicherweise werden 8–10 Behandlungen mit der Infusionstherapie durchgeführt.

Injektionen

Mit Hilfe von Injektionen kann ein Medikament direkt und gezielt am Ort des Geschehens eingebracht werden. In unserer Praxis setzen wir homöopathische Mittel sowie Mineralien und Vitamine, Procain und Enzyme ein.

Injektionen werden folgendermaßen verabreicht:

  • in den Muskel (intramuskulär) mit Depotwirkung
  • unter die Haut (subkutan)
  • in die Haut (intrakutan) als Quaddel
  • in Akupunkturpunkte

Eigenblutbehandlung

Ziel der Eigenblutbehandlung ist es, die allgemeine Abwehrkraft des Körpers zu steigern und die Gesundheit zu stabilisieren. Sie wird unterstützend zu anderen Therapien speziell bei folgenden Beschwerden angewendet:

  • Immunschwäche zur Immunmodulation
  • Akuten und chronische viralen oder bakteriellen Infektionen
  • Chronischen Krankheitsprozessen
  • Allergien
  • Hauterkrankungen
  • Blutbildungsstörungen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Erschöpfungszuständen
  • Wechseljahresbeschwerden

Arten der Eigenblutbehandlung:

Bei der Behandlung mit unverändertem Eigenblut wird eine Menge von 0,5 ml Venenblut sofort wieder in den Muskel injiziert. Die Menge wird im Therapieverlauf bis zu 5 ml gesteigert.

Bei der Behandlung mit aufbereitetem Eigenblut wird mit einer nur sehr kleinen Menge von 0,1 ml Blut begonnen und bis max. 1 ml Blut entnommen. Diesem werden dann verschiedene homöopathische Mittel beigemischt und ebenfalls in den Muskel injiziert.

Wirkungsweise:

Unser Blut transportiert Sauerstoff und Nährstoffe, aber auch Antikörper oder Gedächtniszellen, die Informationen über Erreger von überstandenen Krankheiten enthalten. Wird nun eine Rückführung des eigenen Blutes ins Gewebe vorgenommen, reagiert der Körper mit einer Abwehrreaktion. Unmittelbar nach der Behandlung kann es allerdings zunächst zu einer kurzfristigen Erstverschlimmerung kommen. Dies ist ein Zeichen dass ein Heilungsprozess im Körper angestoßen wurde und die Therapie ihre Wirksamkeit entfaltet.

Anwendungsdauer:

Üblicherweise werden 10 Termine zur Eigenblutbehandlung im wöchentlichen Rhythmus angesetzt. Allerdings variiert das, je nach Symptomatik und Verträglichkeit des Patienten.

Enzymtherapie

Enzyme haben eine entscheidende Bedeutung im Stoffwechsel des menschlichen Körpers. Sie sind in der Lage, Störungen in den Zellen gezielt zu reparieren und fördern die Heilung bei entzündlichen Prozessen. Sie spielen außerdem eine wichtige Rolle für das Immunsystem und bei der Gewinnung von Energie im Körper.

Enzyme und ihre Funktionen im Körper:

  • regeln die Verdauung
  • stärken das Immunsystem
  • hemmen Entzündungen
  • fördern die Entgiftung schädlicher Stoffe
  • bekämpfen Infektionen durch Bakterien und Viren
  • verringern Schwellungen und Schmerzen
  • beschleunigen die Wundheilung und verringern Narbenbildung
  • fördern das gesunde Zellwachstum
  • verbessern die Fließeigenschaft des Blutes

Co-Enzyme unterstützen Enzyme

Enzyme können ihre Aufgabe nicht immer alleine bewältigen. Einigen fehlt ein spezielles Teilstück, das ein Co-Enzym als Bestandteil der Nahrung liefert. Eine Reihe von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen können als Co-Enzym fungieren. Dazu gehören vor allem die Vitamine B1, B2, B6 und B12, sowie Vitamin C und Eisen, Kupfer, Nickel, Magnesium, Mangan, Mobybdän, Natrium, Selen und Zink. Co-Enzyme werden im Gegensatz zu den Enzymen bei ihren Aufgaben verbraucht. Sie müssen daher ständig über die Nahrung zugeführt werden.

Enzyme in der Therapie

In der modernen Enzymtherapie werden Coenzyme, sowie pflanzliche und tierische Enzyme verwendet.

Pflanzliche Enzyme werden als Begleittherapie ausschließlich zur oralen Einnahme verordnet. Coenzyme werden häufig als Infusion oder Injektion in stofflicher oder homöopathischer Form verabreicht.

Tierische Enzyme werden immer in kombinierter Form angewandt. Je nach Bedürfnis des Patienten wird ein individueller Therapieplan zusammengestellt, der aus Tropfen, Ampullen und Salben besteht. Die Verabreichung der Ampullen über Injektionen ist ein unerlässlicher Bestandteil der Therapie.

Die tierische Enzym-Therapie wird bei schwerwiegenden oder chronischen Krankheitsbildern angewandt:

  • Autoimmunerkrankungen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Gelenkerkrankungen
  • Viral oder bakteriell bedingte Entzündungen
  • Krebserkrankungen und Prophylaxe
  • Neurologische Erkrankungen: Multiple Sklerose, Parkinson
  • Erkrankungen von Lunge und Herz-Kreislauf-System
  • Augen- und Hauterkrankungen